Ressourcen
Die Quellen, auf denen wir aufsetzen, offen verlinkt.
Wir erfinden keine eigene Kompetenztaxonomie und keine eigene Rechtslage. Beides gibt es bereits, öffentlich und besser gepflegt.
Alle Verweise führen zur Primärquelle. Wir spiegeln keine Inhalte und geben keine fremden Texte als eigene aus.
Drei Gruppen
Diese Seite sammelt das Material, das wir benutzen.
Klassifikation und Kompetenzraster
4 Quellen
Recht und Mitbestimmung
7 Quellen
Zahlen und Studien
4 Quellen
Eigene Beiträge gibt es hier noch nicht. Was folgt, entsteht aus der Arbeit mit den ersten Partnerunternehmen.
Klassifikation und Kompetenzraster
Ohne ein gemeinsames Raster bleibt jede Kompetenzdiskussion eine Diskussion über Wörter. Diese vier Quellen liefern das Raster, an dem sich das Datenmodell von QualiShift orientiert.
- ESCO, europäische Klassifikation für Berufe und Kompetenzen
Nützlich als gemeinsame Sprache für Kompetenzen über Sprachgrenzen hinweg, weil dieselbe Kompetenz in 28 Sprachen dieselbe Kennung trägt. QualiShift orientiert sich an ESCO, dem offenen Klassifikationsstandard der Europäischen Kommission.
- O*NET, Berufsdatenbank des US-Arbeitsministeriums
Nützlich, wenn eine Tätigkeit feiner beschrieben werden muss, als es europäische Berufsbilder tun, etwa nach Arbeitsaufgaben, Werkzeugen und Technologien. Steht unter CC BY 4.0 und ist mit Quellenangabe kommerziell nutzbar.
- Deutscher Qualifikationsrahmen
Nützlich, um Kompetenzniveaus vergleichbar zu machen, statt sie mit Adjektiven zu beschreiben. Acht Niveaus, unterteilt in Fachkompetenz und personale Kompetenz.
- Bundesinstitut für Berufsbildung
Nützlich als Prüfstelle dafür, was ein anerkannter Ausbildungsberuf ist und was nicht. Das Verzeichnis umfasst 324 Berufe, und die vier Standardberufsbildpositionen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Recht und Sicherheit gelten für alle davon.
Recht und Mitbestimmung
Die folgenden Vorschriften bestimmen, wann der Betriebsrat zu beteiligen ist und in welcher Form. Wer eine Qualifizierungswelle plant, berührt mehrere davon gleichzeitig. Die Volltexte stehen kostenfrei beim Bundesministerium der Justiz.
- § 92 BetrVG, Personalplanung
Nützlich, um zu verstehen, warum die Unterrichtung des Betriebsrats anhand von Unterlagen zu erfolgen hat und warum „rechtzeitig“ vor der Entscheidung bedeutet.
- § 96 BetrVG, Förderung der Berufsbildung
Nützlich für den Fall, dass der Betriebsrat die Ermittlung des Berufsbildungsbedarfs verlangt. Absatz 1 macht daraus eine Pflicht des Arbeitgebers.
- § 97 BetrVG, Einrichtungen und Maßnahmen der Berufsbildung
Der zentrale Paragraf für Transformationsvorhaben. Absatz 2 begründet ein echtes Mitbestimmungsrecht, sobald sich Tätigkeiten ändern und vorhandene Kenntnisse nicht mehr ausreichen.
- § 98 BetrVG, Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen
Nützlich für die Frage, wie weit die Mitbestimmung inhaltlich reicht, und für das Vorschlagsrecht des Betriebsrats bei der Auswahl der Teilnehmenden.
- § 94 BetrVG, Personalfragebogen und Beurteilungsgrundsätze
Nützlich, um früh zu klären, ob ein Kompetenzprofil je Beschäftigtem der Zustimmung des Betriebsrats bedarf. Nach unserer Lesart ist das sehr wahrscheinlich der Fall.
- § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, technische Einrichtungen
Nützlich, weil nach ständiger Rechtsprechung schon die objektive Eignung zur Verhaltens- oder Leistungsüberwachung genügt. Auf die Absicht kommt es nicht an.
- § 82a SGB III, Qualifizierungsgeld
Nützlich als Beleg dafür, dass der Gesetzgeber strukturwandelbedingte Qualifizierungsbedarfe anerkennt, samt der betrieblichen Schwelle von 20 Prozent der Beschäftigten. QualiShift leistet dazu keine Förderberatung.
Zahlen und Studien
Diese vier Quellen tragen sämtliche Zahlen dieser Website. Welche Zahl aus welcher Ausgabe stammt, steht mit Zeitraum auf der Belegseite.
- World Economic Forum, Future of Jobs Report
Nützlich für die Frage, welcher Anteil der Kernkompetenzen sich verändert und wie sich der Weiterbildungsbedarf auf 100 Beschäftigte verteilt. Achten Sie auf die Ausgabe: Der Wert sinkt seit 2020.
- Statistisches Bundesamt
Nützlich für die tatsächliche Beschäftigung im Kraftfahrzeugbau und bei den Herstellern von Teilen und Zubehör, also für gemessene statt prognostizierte Entwicklungen.
- Institut der deutschen Wirtschaft
Nützlich für den Aufwand, den Unternehmen für Weiterbildung tatsächlich betreiben, und für die Fachkräftelücke des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung.
- Fraunhofer IAO, Studie ELAB2040
Nützlich für die Beschäftigungswirkung des Antriebswandels in der europäischen Produktion. Beim Zitieren auf drei Dinge achten: Europa, nur Antriebsstrang, gefährdete Arbeitsplätze in einem Szenario.
Eigene Beiträge folgen
Wir veröffentlichen hier noch keine eigenen Beiträge. Es gibt keinen Blog, kein Whitepaper und keine Studie von uns.
Was folgen wird, entsteht aus der Arbeit mit den ersten Partnerunternehmen: wie ein Rollencluster sauber geschnitten wird, ein Gerüst für die Unterlage nach § 92 BetrVG und eine Handreichung zur Betriebsvereinbarung. Sobald es belastbar ist, steht es hier.
Hinweise willkommen
Eine Quelle, die hier fehlt?
Wenn Sie mit einem Standard oder einer Erhebung arbeiten, die wir übersehen haben, schreiben Sie uns. Wir ergänzen die Seite, wenn die Quelle trägt.
