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Kohorten

Aus vielen Einzelfällen wird eine planbare Gruppe.

Qualifizierungsbedarf entsteht einzeln und wird nur gemeinsam umsetzbar. Erst als Gruppe wird daraus eine Anfrage.

Die Kohorte ist auch die Einheit, über die ein Betriebsrat berät

Company Workspace, Kohorte

Automatisierungstechnik, Start Oktober

42

fachlich passend

18

fallen unterwegs heraus

24

Kohorte bestätigt

  • fachlich passend

    42

  • Interesse bekundet

    31

  • zeitlich vereinbar

    26

  • Kohorte bestätigt

    24

Illustratives Musterszenario. Kein echter Kunde, keine echten Anbieter, keine echten Beschäftigten.

Produktansicht

Wie eine Kohorte entsteht

Vier Stufen, jede mit einer eigenen Frage. Der Abstand zeigt, woran eine Gruppe kleiner wird.

Illustratives Musterszenario, keine echten Kunden, Anbieter oder Beschäftigten.

  1. fachlich passend

    Rollencluster laufen auf dieselbe Zielrolle zu, derselbe Lernpfad schließt die Kompetenzlücke.

    42

    Beschäftigte

  2. Interesse bekundet

    Über die Employee App informiert, Teilnahme freiwillig bekundet. Wer nicht möchte, fällt ohne Folge heraus.

    31

    Beschäftigte

    11 aus Stufe zuvor

  3. zeitlich vereinbar

    Schichtplan, Urlaubssperren, Auslastung und Vertretung sind geprüft. Hier scheitern die meisten Maßnahmen.

    26

    Beschäftigte

    5 aus Stufe zuvor

  4. Kohorte bestätigt

    Teilnehmerliste mit dem Betriebsrat besprochen, Termin und Ort beim Anbieter angefragt.

    24

    Beschäftigte

    2 aus Stufe zuvor

Warum das der entscheidende Schritt ist

Eine Gruppe ist etwas anderes als viele Einzelne

Zwischen dem Wissen, dass zwei Dutzend Beschäftigte dieselbe Kompetenz brauchen, und einem Termin liegt dieser Schritt.

01

Erst eine Gruppe ist eine Anfrage.

Auf eine einzelne Meldung nennt ein Anbieter den nächsten offenen Termin, auf eine Gruppe einen eigenen.

02

Erst dann lassen sich Termine legen.

Eine Kohorte lässt sich auf Schichtgruppen aufteilen und in zwei Durchläufen fahren.

03

Erst dann wird der Standort verhandelbar.

Ab einer Gruppengröße kommt ein Anbieter ins Werk, statt dass Beschäftigte einzeln anreisen.

04

Erst dann wird der Aufwand tragbar.

Die Abstimmung mit Fachbereich, Betriebsrat und Anbieter fällt je Kohorte an, nicht je Person.

05

Erst dann passt es zur Mitbestimmung.

Der Betriebsrat berät über Maßnahmen und Teilnehmergruppen, nicht über Einzelfälle.

Eine Empfehlung für eine einzelne Person bleibt ein Vorschlag. Zwei Dutzend Beschäftigte mit demselben Bedarf sind eine Anfrage, auf die ein Anbieter antwortet.

Automatisiertes Hochregallager

Detailtiefe

Warum die Teilnehmerauswahl dokumentiert und nicht gesetzt wird

Die Zusammenstellung einer Kohorte berührt die Mitbestimmung unmittelbar, und zwar an der stärksten Stelle des Betriebsverfassungsgesetzes.

§ 98 Abs. 1 BetrVG

Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen

Der Betriebsrat hat bei der Durchführung betrieblicher Bildungsmaßnahmen mitzubestimmen. Ein echtes Mitbestimmungsrecht: ohne Einigung findet die Maßnahme so nicht statt.

§ 98 Abs. 3 BetrVG

Vorschlagsrecht für die Teilnehmer

Der Betriebsrat kann Vorschläge für die Teilnahme von Beschäftigten machen. Wer teilnimmt, ist damit ausdrücklich Gegenstand der betrieblichen Abstimmung.

§ 97 Abs. 2 BetrVG

Der Fall, um den es hier geht

Ändert sich durch Maßnahmen des Arbeitgebers die Tätigkeit von Beschäftigten so, dass ihre Kenntnisse nicht mehr ausreichen, hat der Betriebsrat bei der Einführung von Berufsbildungsmaßnahmen mitzubestimmen.

Was daraus im Produkt folgt

Keine gesetzte Teilnehmerliste. Die Plattform zeigt, wer fachlich in Frage kommt, auf welcher Grundlage, und wer entscheidet.

Jede Stufe trägt ihr Kriterium. Der Trichter lässt sich mit dem Betriebsrat Zeile für Zeile nachvollziehen.

Interesse bleibt freiwillig. Eine Nichtteilnahme wird nicht bewertet und erzeugt keinen Eintrag in einem Profil.

Vorschläge des Betriebsrats haben einen Platz. Sie lassen sich in derselben Ansicht ergänzen, statt daneben zu laufen.

Qualifizierung in Gruppen ist der gesetzlich gedachte Normalfall

Der Gesetzgeber denkt Qualifizierung bei Strukturwandel also von vornherein als Gruppenthema.

20 %

der Beschäftigten müssen betroffen sein

§ 82a SGB III, Betriebe ab 250 Beschäftigten

10 %

bei Betrieben unter 250 Beschäftigten

dokumentiert in Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag

Das Qualifizierungsgeld nach § 82a SGB III, in Kraft seit 1. April 2024, setzt betrieblich voraus, dass strukturwandelbedingte Qualifizierungsbedarfe mindestens 20 Prozent der Beschäftigten betreffen und in einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag dokumentiert sind.

Abgrenzung: QualiShift ist keine Förderplattform. Keine Prüfung der Förderfähigkeit, keine Bewertung von Ansprüchen, keine Anträge. Der Paragraf steht hier als Beleg.

Nächster Schritt

Aus der Gruppe wird die Unterlage für die nächste Sitzung

Kohortenübersicht, Qualifizierungsplan und Zeitplan entstehen aus denselben Daten, die die Kohorte gebildet haben.