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Plattform

Von einem Vorhaben zu einer buchbaren Gruppe, die gemeinsam startet.

Sieben Bausteine in fester Reihenfolge. Am Ende steht ein Programm mit Termin, kein Themenvorschlag.

Der erste Durchlauf kommt ohne Systemanbindung aus.

Company Workspace, Ansicht Vorhaben

Werk Süd 2028

Umstellung auf Elektroantriebe und automatisierte Endprüfung

412

Beschäftigte im Betrachtungsraum

6

Rollencluster

7

Zielrollen

Betroffene Bereiche

FertigungQualitätssicherungInstandhaltungProduktionsplanung

Stand der Umsetzung

  • Rollen verändern sich126 von 412
  • Lernpfad zugewiesen93 von 412
  • Programm begonnen68 von 412

Illustratives Beispielszenario: ein Zulieferer stellt ein Werk auf Elektroantriebe und automatisierte Endprüfung um. Kein Kunde, keine Erhebung.

Die Kette

Sieben Bausteine, ein durchgehender Weg

Die Reihenfolge ist nicht dekorativ. Jeder Baustein arbeitet mit dem Ergebnis des vorherigen. Wer in der Mitte einsteigt, bekommt Vorschläge ohne Anlass.

  1. Transformation

    Ergebnis: Transformationskarte

    Anlass, Zeitraum, betroffene Bereiche, Kopfzahl. Alles Weitere hängt daran.

  2. Rollen

    Ergebnis: Rollencluster und Zielrollen

    Vergleichbare Tätigkeiten werden gebündelt und den selbst definierten Zielrollen gegenübergestellt.

  3. Skills

    Ergebnis: Kompetenzlücke je Zielrolle

    Vorhandene Ausprägung neben benötigter, auf Ebene der Rolle und nie auf Ebene der Person.

  4. Matching

    Ergebnis: Programmvorschläge mit Match Score

    Programme am Markt für jede Lücke, mit sichtbarer Abdeckung und sichtbarer Restlücke.

  5. Lernpfade

    Ergebnis: Abfolge mit Reihenfolge und Dauer

    Mehrere Bausteine ergeben einen Weg, der im Schichtbetrieb durchhaltbar ist.

  6. Kohorten

    Ergebnis: buchbare Gruppe mit Termin

    Passung, Interesse und Terminlage werden geprüft, bis eine Gruppe zustande kommt.

  7. Dokumentation

    Ergebnis: Unterlagen statt Foliensatz

    Rollenübersicht, Qualifizierungsmatrix, Kohortenübersicht, Zeitplan und Budget.

Warum die Kette gebraucht wird

Andere Plattformen liefern die Analyse und hören vor der Umsetzung auf, oder Lerninhalte ohne Anlass. QualiShift schließt die Naht dazwischen.

39 %

der Kernkompetenzen verändern sich zwischen 2025 und 2030

World Economic Forum, Future of Jobs Report 2025. Der Wert sinkt: 57 Prozent 2020, 44 Prozent 2023.

59

von 100 Beschäftigten benötigen bis 2030 Weiterbildung

29 werden weiterqualifiziert, 19 umqualifiziert, 11 hätten absehbar keinen Zugang. Quelle: WEF, Future of Jobs Report 2025.

20,3 Stunden

Weiterbildung je Mitarbeitendem und Jahr in deutschen Unternehmen

IW-Weiterbildungserhebung, Datenjahr 2022. Dazu 1.347 Euro je Mitarbeitendem, 93 Prozent der Unternehmen bieten Weiterbildung an.

Zwei Oberflächen

Eine für die Planung, eine für die Belegschaft

Beide arbeiten auf demselben Datenstand, zeigen aber unterschiedliche Ausschnitte. Diese Trennung ist bewusst und keine Rechteverwaltung.

Company Workspace

Personalbereich, Personalentwicklung, Fachbereiche

  • Vorhaben anlegen, Betrachtungsraum abgrenzen, betroffene Bereiche benennen
  • Rollencluster prüfen, Zielrollen festlegen, Kompetenzbedarf freigeben
  • Programme vergleichen, Kohorten zusammenstellen, Termine und Budget festlegen
  • Unterlagen erzeugen, für Geschäftsführung und Mitbestimmung

Employee App

Beschäftigte in den betroffenen Bereichen

  • Welche Zielrolle vorgesehen ist und woraus sie sich ergibt
  • Welcher Lernpfad dazugehört, mit Dauer, Ort und Format
  • Interesse bekunden und Termine als machbar zurückmelden
  • Der eigene Stand in einem laufenden Programm

Die Employee App zeigt Beschäftigten ihren Weg. Sie erzeugt keine Bewertung, keine Rangfolge und keine Sicht auf die Rückmeldungen anderer.

Kransilhouette ueber einem Standort in der Daemmerung

Einordnung

QualiShift ersetzt weder Personalinformations- noch Lernmanagementsystem

Es sitzt dazwischen. Das eine weiß, wer heute wo arbeitet, das andere, wer welchen Kurs belegt hat. Keines weiß, welche Rolle es in drei Jahren noch gibt.

SystemFührend fürWas QualiShift daraus nimmtWas QualiShift zurückgibt
PersonalinformationssystemStammdaten, Organisationsstruktur, Vertrags- und EntgeltdatenOrganisationseinheiten, Stellenbezeichnungen, Kopfzahl je Einheitnichts. QualiShift schreibt nicht in die Personalakte zurück
LernmanagementsystemKurskatalog, Buchungen, Teilnahmenachweise, Pflichtunterweisungenvorhandene Qualifikationen und abgeschlossene MaßnahmenKohorten mit Programm, Zeitraum und Teilnehmerliste zur Buchung
Kompetenz- oder TalentplattformSelbsteinschätzung, interne Mobilität, Nachfolgeplanungnichts zwingend. Ansatzpunkt ist das Vorhaben, nicht das PersonenprofilZielrollenprofile und Kompetenzanforderungen zur Weiterverwendung
WeiterbildungsanbieterInhalt, Dozenten, Abschlüsse, Vertrag und RechnungFormat, Termine, Standort und die tatsächlich abgedeckten Kompetenzeneine Gruppenanfrage mit belegtem Bedarf statt vieler Einzelanmeldungen

Der Datenfluss ist absichtlich schmal. Für den ersten Durchlauf reicht eine Liste der Organisationseinheiten mit Stellenbezeichnungen und Kopfzahlen. Personenbezogene Daten kommen erst bei der Kohortenbildung ins Spiel.

Was QualiShift bewusst nicht tut

Es bewertet keine Personen. Beschrieben werden Anforderungen an Rollen, nicht Eigenschaften von Beschäftigten.

Es produziert keine Lerninhalte. QualiShift tritt nicht als Bildungsträger auf und unterrichtet nicht selbst.

Es prüft keine Förderfähigkeit. Keine Anträge, keine Bewertung von Ansprüchen, keine Aussage zur Höhe einer Leistung.

Es ersetzt kein Mitbestimmungsverfahren. Es liefert die Unterlagen, mit denen ein Verfahren früh und vollständig geführt werden kann.

Es überwacht weder Verhalten noch Leistung. Wo eine technische Einrichtung dazu bestimmt ist, greift § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Wir bauen so, dass sich die Frage nicht stellt.

Grenzen

Wofür QualiShift nicht gebaut ist

Nicht unter 500 Beschäftigten. Unterhalb dieser Größe kennt die Personalleitung die Belegschaft. Dann reichen ein Gespräch und eine Liste.

Kein Kurskatalog für die ganze Belegschaft. Wer das sucht, ist mit einem Lernmanagementsystem besser bedient.

Keine Entscheidungsfindung. Ohne beschlossenes Vorhaben gibt es nichts zu übersetzen. QualiShift plant keine Transformation, es setzt sie in Qualifizierung um.

Nächster Schritt

Am besten am eigenen Vorhaben

In der Demo legen wir Ihr Vorhaben an, nicht unser Beispiel. Sie sehen Ihre Bereiche, Ihre Rollencluster und die erste Fassung des Qualifizierungsbedarfs.